Gustav Geistesblitz und seine Black-Hole-Rutsche

Gustav Geistesblitz

Es war einmal vor langer Zeit, da lebte der große Erfinder Gustav Geistesblitz zusammen mit seiner Familie und vielen Freunden im Schlaraffenland. Es ging ihnen gut. Sie hatten alles, was sie brauchten. Es war warm und sonnig. Für Essen und Trinken war gesorgt. Die leckersten Leckereien und köstlichsten Köstlichkeiten waren in Hülle und Fülle vorhanden. Sie wuchsen an jeder Ecke und man brauchte sich nur zu bedienen. Alle gingen sehr liebevoll miteinander um. Es herrschte wahrhaftig eitel Sonnenschein und alles schien wirklich gut  –  ja fantastisch und perfekt zu sein. –  Ja, schien …  Es SCHIEN nur so, denn etwas …, etwas war da noch …

Wie konnten er und die anderen noch andere Erfahrungen machen als nur dieses wunderschön-herrliche Schlaraffenland? Wir konnte es gelingen, diese Fülle, diesen Reichtum, diese Pracht und Herrlichkeit bewusst zu würdigen, wahrzunehmen und wertzuschätzen? Die anderen würdigten die Wunderwelt, in der sie lebten, gar nicht so recht. Sie nahmen es als ganz selbstverständlich hin. Ja, es schien ihm so, als glaubten sie, dies sei tatsächlich das Selbstverständlichste von der Welt. Und das war es ja auch. Das Scharaffenland war ja die wahre Wirklichkeit und das tatsächlich Leben. Und doch fehlte irgendwie „etwas“  –  so etwas wie Dankbarkeit oder ein Bewusstsein darüber, dass es so war wie es war. Dass es SCHÖN war.

Und eines Nachts, als er schlief, träumte Gustav Geistesblitz von seiner neuen Erfindung. Er erfand eine ewig lange Röhrenrutsche mit Block Hole. Und wer wollte, konnte oben im Schlaraffenland in diese Röhrenrutsche einsteigen und eine kurvenreiche, abenteuerliche Sause-Rutschen-Fahrt bis hinab in den Swimmingpool erleben. In den Swimmingpool konnten all diejenigen, die dazu Lust hatten, eintauchen und dann fröhlich planschen und schwimmen und baden. Und durch den Black-Hole-Effekt der Röhrenrutsche vergaß jeder während seiner Rutschenfahrt, wo er eigentlich hergekommen war (hierüber wurde jeder VOR seiner Rutschenfahrt natürlich ausführlich aufgeklärt und alle waren neugierig, ob es so etwas tatsächlich geben konnte und WIE sich VERGESSEN wohl anfühlen mochte). Jeder glaubte am Ende seiner Rutschenfahrt, genau wieder im Schlaraffenland gelandet zu sein und erkannte nicht, dass es anders war.

Und so lebten alle, die in die Rutsche einstiegen fortan im Swimmingpool ihr „neues Lebens“ und planschten fröhlich im Wasser der Liebe. Sie bemerkten gar nicht, dass sich etwas verändert hatte, denn sie KONNTEN es nicht bemerken, weil sie ja vergessen hatten, dass sie einst im Schlaraffenland gelebt hatten und in eine Rutsche eingestiegen waren. Und so lebte jeder das Leben, was ihm/ihr das Leben im Swimmingpool bot mit allen Höhen und Tiefen.

Auch dies war ein Schlaraffenland. Es war das Schlaraffenland des Fühlens und der Gefühle. Ganz gleich WAS es zu erleben und zu fühlen gab, jeder war erfüllt von so viel Spiel, Spaß und Freude. Verstärkt wurde das Fühlen noch durch das Denken. Denn durch den Black-Hole-Effekt bemerkten ein jeder plötzlich sich selbst und grenzte sich von jemand anderem ab. Jeder hatte seine eigene Meinung, seine eigenen Ansichten, seine eigenen Gefühle und seine eigenen Gedanken. Jeder vertrat seinen eigenen Standpunkt und alle nahmen alles wahnsinnig persönlich. Ein jeder bezog alles auf sich selbst. Jeder glaubte, das was passierte, habe persönlich mit ihm/ihr zu tun. Jeder dachte, in dem Ereignis sei eine persönliche, geheime, verschlüsselte Botschaft enthalten, die nur für ihn/sie persönlich gedacht war. Alle glaubten, einzigartig und wichtig zu sein. Und jeder fand sich selbst noch wichtiger als den anderen  –  der sich seinerseits wichtiger fand als alle anderen und so weiter …

Eine Neue Ordnung Band 3
Eine Neue Ordnung Band 3

Gustav Geistesblitz schaute sich das muntere Treiben dort unten im Swimmingpool lächelnd an. Er schmunzelte und freute sich. Endlich machen all seine Freunde aus dem Schlaraffenland mal „andere“ Erfahrungen als nur immer im Honig zu baden und in der Sonne zu liegen. Endlich konnten sie auch mal das Gegenteil vom Schlaraffenland fühlen, erfahren und erleben. Der einzige Haken an der Sache war allerdings, dass sie das Schlaraffenland immer noch nicht würdigen konnten, denn sie hatten es ja schlicht und einfach vergessen. Sie wussten gar nicht mehr, dass es überhaupt ein Schlaraffenland gab. Was also war zu tun?

Gustav Geistesblitz überlegte. Es sinnierte. Seine grauen Zellen blitzten und funkten und liefen förmlich heiß. Es musste eine Möglichkeit geben, wie alle seine Freunde wieder heimkehren konnten ins Schlaraffenland und diese Möglichkeit musste genau entgegengesetzt funktionieren wie sie Black-Hole-Rutsche. Jeder musste sich auf seinem Heimweg langsam wieder erinnern und zugleich musste die „umgekehrte Rutsche“ von unten nach oben funktionieren, ähnlich wie ein Aufzug.

Ja  –  ganz genau. Dies war genau das richtige, passende Stichwort. Er musste einen Aufzug erfinden, einen Fahrstuhl, eine Rückwärts-Rutsche. Wie konnte ihm dies gelingen?

Das Problem für Gustav Geistesblitz war, dass er jetzt zu all denjenigen, die munter im Swimmingpool des Lebens planschten, nicht mehr in der Lage war Kontakt aufzunehmen. Sie hörten seine Stimme nicht. Und wenn doch, dann hatten sie keine Ahnung, wer wohl zu ihnen sprechen würde. Denn alle hatten ja Gustav Geistesblitz vergessen. Er musste sich also etwas Kluges einfallen lassen …

Und nach reiflichen Überlegungen kam ihm die zündende Idee: Jeder musste SELBST sein eigener Fahrstuhl ins Licht sein. Es war Quatsch, wenn die Leute den Fahrstuhl irgendwo erst suchen und finden müssten. Es war viel klüger, wenn sie ihren eigenen Fahrstuhl für die Rückfahrt ins Licht immer bei sich und in sich trugen. Dann konnten sie jederzeit einsteigen und heimfahren.

Und so installierte Gustav Geistesblitz energetisch in jedem einen Fahrstuhl. Dies funktionierte perfekt, denn die telepathische Kommunikation durch den Äther funktionierte auch weiterhin nach wie vor noch genauso perfekt wie damals im Schlaraffenland. Da hatte sich nichts verändert  –  nur dass alle im Swimmingpool davon eben nichts wussten/ahnten.

Nun entwickelte sich im Swimmingpool eine gewisse Eigendynamik, durch die das Gefühle-Fühlen, um das es EIGENTLICH ging, immer stärker in den Hintergrund gedrängt wurde. Und das Gedanken-Denken drängte sich immer weiter in den Vordergrund. Jeder dachte inzwischen mehr über das Baden und Schwimmen nach, als dass er/sie das Baden/Schwimmen genoss. Gustavs Freunde hatten nicht nur das Schlaraffenland vergessen, sondern auch ihr eigenes Fühlen. Ja, sie waren auf dem besten Wege, sich selbst zu vergessen und nur noch Gedanken zu denken.

Keiner Lebte mehr das Leben im Swimmingpool, sondern jeder entwickelte seine eigenen VORSTELUNGEN davon, was man noch so alles in einem Planschbecken machen könnte. Man könnte Badeinseln bauen, Sand mit ins Wasser mischen  –  oder gar das Wasser ablassen. Die Leute fragten sich: „Was würde wohl passieren, wenn wir das Wasser unseres Swimmingpools ablassen? Wie lebt es sich, wenn wir auf dem Trockenen sitzen?“

Und sie suchten den Stöpsel und fanden ihn und ließen das Wasser ab …

Nun strömte „unglücklicherweise“ immer neues Wasser nach. Niemand wusste wo es herkam  –  und doch kam es von irgendwo/nirgendwo. Auf diese Weise verzögerte sich die Sache mit dem Wasserablassen und zog sich sehr in die Länge. Gustav Geistesblitz schaute sich das Spektakel von oben an und mochte seinen Augen nicht trauen. Er glaubte, das könne nicht wahr sein. Bis dann …  –  irgendwann …  –  er einsah, dass seine Freunde dort unten im Swimmingpool ganz offensichtlich genau diese Erfahrung machen wollten. Und er hörte auf, immer neues Wasser nachlaufen zu lassen.

Jetzt ging es endlich schneller. Der Wasserstand sank rapide ab und alle freuten sich, was nun wohl geschehen würde …

Dann war kein Wasser mehr da und es war trocken. Alles war trocken. Die Haut wurde trocken. Die Haut wurde spröde und rissig. Die Luft wurde staubig und alle husteten. Ja, alle da unten in dem ausgetrockneten Swimmingpool fühlten sich wie Fische ohne Wasser. Sie japsten nach dem kühlen Nass. Doch das war ja nun weg. Und niemand wusste, wo man neues Wasser herbekommen könnte.

Nun war der Organismus durchaus anpassungsfähig und war nicht gleich bereit aufzugeben und zu sterben. Die Haut wandelte sich, wurde fester, härter und robuster. Und auch das Miteinander wandelte sich. Ach das Miteinander wurde fester, härter und robuster. Während früher alle zusammen im gemeinsamen Wasser gebadet und fröhlich geplanscht hatten, begannen nun Grabenkriege und Feldschlachten, wem welcher Teil des ausgetrockneten Swimmingpools gehören würde. Jeder wollte etwas von dem besitzen, was eigentlich niemand brauchen konnte: vertrocknetes Land.

Ebenso wie das Land trocken und staubig war, so vertrockneten auch die Gefühle und Emotionen aller immer weiter. Allein das Denken bestimmte das Leben und das Miteinander. Und dieses Miteinander wandelt sich immer stärker und heftiger in ein Gegeneinander.

Gustav Geistesblitz schaute sich diese Entwicklung von oben an und staunte. Wow  –  das so etwas möglich sein konnte, hatte selbst er nicht erwartet. Dankbarkeit und Bewusstheit waren seine Ziele gewesen. Und jetzt dieser pure Undank und diese pure Unbewusstheit. Gustav Geistesblitz war sehr beeindruckt von der Eigendynamik, die sein Projekt entfaltet hatte.

Und er kam zu der weisen und richtigen Erkenntnis, dass ein „die Leute Erreichen“ ausgeschlossen war und ein Erinnern absolut unmöglich. Dennoch musste es eine Möglichkeit geben, die „verlorenen Freunde“ irgendwie wieder heim zu lotsen ins Schlaraffenland. Es musste eine sinnvolle Möglichkeit geben, all die gesammelten Erfahrungen in Dankbarkeit und Frieden zu würdigen  –  und zwar gemeinsam und zusammen mit allen. Blieb also die Frage, wie der Fahrstuhl gefunden und aktiviert werden könnte.

Als erstes musste aufgeräumt werden. All die vielen Gedanken und negativen, vertrockneten Gefühle, die das Leben in dem vertrockneten Swimmingpool immer unwerter machten, mussten ordnungsgemäß entsorgt und recycelt werden. Der ganze Müll hatte die Oberhand gewonnen und musste abgeschöpft werden. Hiermit waren die da unten offensichtlich komplett überfordert. Es musste also von oben Hilfe kommen. Und die kam.

Gustav Geistesblitz entwickelte ein Zwei-Stufen-Reinigungs-Konzept. Über eine telepathische Remote-Schaltung dockte er sich „von außen“ an die Systeme der Leute an und loggte sich ohne Kennwort in die „Rechner“ ein. Dort analysierte er fein säuberlich den Spam-Ordner  –  der über alle Maßen angewachsen war. Er löschte sämtliche Cookies und eliminierte alle veralteten Updates und spielte eine neue Software auf.

Das neue Betriebssystem führte immerhin zu einer neuen, veränderten Wahrnehmung dessen, was da unten in dem vertrockneten Swimmingpool gerade passierte. Zwar gelang den meisten ein sich Erinnern NICHT, doch auf einer subtileren Ebene irgendwie doch. Es war mehr so wie eine Ahnung, so wie ein Gefühl, so wie eine innere Stimmung. Streng genommen setzte sich Gustav Geistesblitz über den freien Willen aller Rutschenfans hinweg. Er musste einsehen, dass dort unten kein Drops mehr zu gewinnen war. Aus eigener Kraft und aus dem Vergessen heraus war eine Rückfahrt unmöglich zu organisieren.

Doch mit der neuen Software und der veränderten Wahrnehmung bemerkten die Leute, dass es auch noch etwas anderes geben musste als nur dieses Leben in einem vertrockneten Swimmingpool. Und einzelne entdeckten sogar in sich den von Gustav Geistesblitz installierten Fahrstuhl.

Über diesen Fahrstuhl ins Licht konnten nun alle zunächst ihren Gedankenmüll und ihre verqueren Vorstellungen abfließen lassen. Dies erleichterte sie schon mal sehr. Und gleichzeitig gelang es einzelnen, über den Fahrstuhl wieder mit frischem Wasser versorgt zu werden. Jetzt  –  mit weniger Müll und frischem Quellwasser  –  war ein Leben wieder besser möglich. Es entstanden einzelne Pfützen und Wasserinseln zum Planschen. Die Leute hatten wieder Spaß am Leben. Die Trockenzeit war vorüber.

Doch nicht für alle. Die meisten hielten an ihrem Leben in karger Trockenheit fest und lachten die im Matsch spielenden, fröhlichen Kinder aus. Dass längst nicht alle sich über diese Fahrstuhlverbindung freuten, bemerkte auch Gustav Geistesblitz. Es brauchte also noch einen Plan B für die Hardliner.

„Wer nicht hören will muss fühlen“  –  dies ist immer ein guter Plan, wenn sonst alle Stricke reißen. Und Schmerzen würde der Körper fühlen MÜSSEN. Wenn es nicht freiwillig geht, dann eben unter Qualen. Und so wurde das Leben in der Trockenheit immer leidvoller und schmerzhafter. Die Körper quälten und wanden sich. Sie litten Schmerzen und wurden von Krankheiten heimgesucht. Und einige starben sogar an ihrer Uneinsichtigkeit.

Wer starb, der fand auf diesem Wege nun ganz von alleine und automatisch den Fahrstuhl ins Licht. Hieran hatte Gustav Geistesblitz bisher gar nicht gedacht. Ja  –  wie simpel. Dies war ja die einfachste und natürlichste Möglichkeit, „die verlorenen Schafe“ wieder heim zu führen. Wer nicht freiwillig zu Lebzeiten seinen Müll durch den Fahrstuhl ins Licht abtransportieren ließ, der fuhr eben zusammen mit seinem gesamten Müll mit dem Fahrstuhl heim ins Licht.

Jetzt war ein in sich schlüssiges Konzept entstanden. Die Rutsche führte aus dem Paradies in den Swimmingpool des Lebens. Und spätestens mit dem Tod kehrten alle mit dem Fahrstuhl wieder heim ins Licht. Und wer zu Lebzeiten unter zu viel Müll litt und von ihm schier erdrückt wurde, der konnte mit einem Spezial-Tool entlastet werden. Und dieses Spezial-Tool waren kleine Piekser.

Diese kleinen Pieksis stichelten und pieksten alle, wo sie nur konnten. Sie mobbten nach Strich und Faden, jedoch nicht aus Böswilligkeit, sondern einzig mit dem Ziel, dass die Leute ihren Müll loslassen sollten. Denn die Pieksis wussten, wo der Fahrstuhl ist und wollten einfach nur den Müll der Leute in den Fahrstuhl laden, damit jeder wieder frei aufspielen konnte.

Erstaunlicherweise hatte sehr viele Leute sehr wenig Interesse an diesem „frei aufspielen Können“. Stattdessen liebten die Leute ganz offensichtlich ihren Müll mehr als alles andere. Sie vergötterten ihren Müll schier. Dies war bis zu einem gewissen Maß natürlich tolerierbar, doch irgendwann war das Maß voll und dann musste Müll abgeschöpft werden.

Die Leute würden so oder so sterben. Doch bevor sie unter der erdrückenden Last ihres eigenen Mülls elendig erstickten und eingingen, boten ihnen die Pieksis wenigstens noch eine letzte Chance, nur ihren Müll loszulassen und dann ohne Müll noch eine Weile weiterzuleben. Doch viele waren so stark mit ihrem Müll identifiziert und fühlten sich so eng mit ihrem Müll in Liebe verbunden, dass sie lieber MIT dem Müll ins Licht gingen als OHNE ihren Müll befreit im Swimmpingpool zu planschen.

Gefühle sind genial
Eine Neue Ordnung Band 1

Wer den Pieksis seinen persönlichen Müll bereitwillig mitgab, der bekam im Gegenzug entsprechend viel frisches Quellwasser für seinen Swimmingpool und konnte wieder fein planschen, schwimmen und Spaß haben. Er konnte das Leben im Swimmingpool auf eine neue Art und Weise genießen  –  jetzt mit dem neu installierten Betriebssystem und mit einer veränderten Wahrnehmung. Ja, er konnte sich sogar schon zu Lebzeiten bewusst an dem erfreuen, was er gerade erlebte/erfuhr. Und er bekam eine Ahnung davon, dass all dies einen tieferen Sinn hatte und dass die Auswertung seiner Rutschenreise bald nach seiner Rückkehr ins Schlaraffenland geschehen würde. Doch jetzt war erst noch Zeit, im Wasser zu planschen und Spaß zu haben.

Gustav Geistesblitz war zufrieden. Nun lief seine Erfindung rund und gut. Jeder konnte rutschen wie er wollte. Wer planschen wollte konnte planschen. Wer sich selbst das Wasser abgrub durfte auch dies tun. Wer beinahe verloren schien, bekam ein Systemupdate oder gar ein neues Betriebssystem per Fernwartung. Und die Pieksis unterstützen ihn in seinem Schaffen wie kleine Engelchen, stichelten, entsorgten den Müll und bedienten den Fahrstuhl. Letztendlich hatte jeder verschiedene Möglichkeiten, wann und wie er mit dem Fahrstuhl wieder heimzufahren wollte. Die Auswertung erfolgte dann im Schlaraffenland bei Tee und Keksen.

Wer einmal „Notlanden musste“  –  also zusammen mit seinem gesamten Müll in den völlig verstopften Fahrstuhl einsteigen musste und anschließend bei der Auswertung sich selbst mit einem Kopfschütteln „applaudierte“  –  bemühte sich bei der nächsten Rutschenfahrt wirklich redlich, es „besser zu machen“, doch natürlich gelang dies nicht immer, denn das Vergessen war stärker als der gute Wille.

Doch irgendwann gelang es jedem, einen guten Weg für sich selbst zu finden. Jeder wollte irgendwann auch noch Mal eine erfolgreiche Rutschenfahrt mit Top-Abschlussauswertung hinlegen. Denn dies war die Voraussetzung für die Teilnahme an der nächsten Rutschenfahrt, die dann eine andere Farbe hatte und in einen anderen Swimmingpool führte. Doch das ist eine andere Geschichte. Die erzähle ich ein anderes Mal …

Björn Geitmann

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