Neues Bewusstsein, ein anderes …

Neues-Bewusstsein

Neues Bewusstsein, ein anderes … In dieser Welt können wir NICHT willentlich etwas verändern. Jeder Veränderung im Außen geht ein verändertes Bewusstsein VORAUS.

Ein Geheimnis lüften …
a) Indem wir BEWUSST auf den HINTERGRUND achten, SIND WIR LIEBE …
b) Damit die Liebe frei fließen kann braucht es ZWEI JAs (Prinzip der Quantenheilung).

Als Menschen identifizieren wir uns für gewöhnlich mit unserem Körper. Wir als Person haben einen Namen und sind jemand mit ganz bestimmten Charaktereigenschaften, Gaben, Fähigkeiten, Talenten und Qualitäten. Das eine können wir leicht und das andere können wir weniger gut oder gar nicht. Einige Dinge fallen uns zu und sind für uns spielerisch einfach. Bei anderen Sachen raufen wir uns die Haare und kriegen einfach keinen Fuß in die Tür. Es will uns einfach nicht gelingen.

Was wir können oder nicht können, hängt vor allem von den Gaben, Fähigkeiten, Talenten und Qualitäten ab, die uns mit unserem Körper mitgegeben wurden. Einiges können wir üben und durch trainieren verbessern und perfektionieren. Doch jeder Mensch kommt irgendwo an seine persönlichen Grenzen.

Unabhängig von unserem tatsächlichen Können spielen vor allem unsere inneren Programme, Prägungen, Konditionierungen und Lernerfahrungen eine entscheidende Rolle bei der Entfaltung unserer Begabungen. Was nützt es uns, wenn wir ein begnadeter Künstler sind, wenn uns dieses Talent von Klein an verboten wurde und wir es uns selbst bis heute verbieten. Dann KANN diese wunderschöne Blume NICHT erblühen.

Und die Folge von dem Unterdrücken unseres eigenen Blume-Seins ist, dass wir uns unser Leben lang farblos, leer, unerfüllt, einsam und nicht gesehen fühlen. Und so ist es ja auch: Niemand hat uns jemals sehen können/dürfen. Und war es alle Zeit verboten. Folglich fühlen wir uns ein Leben lang falsch verstanden und nicht erkannt/anerkannt. Wir fühlen uns vor allem leer und irgendwie einsam, weil wir uns selbst in diesem Leben noch NICHT begegnet sind. Wir selbst fehlen uns selbst als bester Freund/beste Freundin, als Begleiter/in und als Fan.

Wir selbst fehlen uns selbst als derjenige/diejenige, der/die total von uns selbst begeistert ist und von all den tollen Dingen und Sachen, die wir auf die Beine zu stellen leicht in der Lage sind. Kein anderer Mensch könnte, was wir können, jemals so spielend leicht leben. Durch unser eigenes Totsein und Nichtblühen gehen wir der Welt und uns selbst als glänzender Schatz verloren. Wir sind reich und haben unser Reichsein niemals erfahren …

Hier können wir nun eine neue Haltung einnehmen. Wir können uns unserer inneren Neuen Ordnung, der Liebe unseres eigenen Herzensfeldes, öffnen. Ein anderes, neues Bewusstsein einzunehmen/anzunehmen bedeutet, sich selbst und die Welt ANDERS wahrzunehmen als bisher.

In unserem bisherigen Leben/Alltag haben wir uns mit uns als Person identifiziert. Wir fühlten und meinten, dass wir unser Körper SIND. Diese Wahrnehmung war unsere ganz normale Alltags-Ich-Identifikation. Und diese Wahrnehmung ist eine Identifikation auf unserer Ego-Ebene.

Eine Neue Ordnung 4
Eine Neue Ordnung 4

Entstanden ist unser Bild von uns selbst während unserer Kindheit. Als Baby und als Kleinkind waren wir natürlich vollkommen unbewusst. Und wir wussten weder wer wir sind noch was mit uns geschah. Wir nahmen diese Welt so an, wie wir sie erlebten. Und weil wir nichts anderes kannten als unsere begrenzte Kindheitswelt, glaubten wir, all das, was wir erlebten und erfuhren, sei die Wahrheit. Und wir glauben mitunter bis heute, dass „die Welt so tickt“.

Wenn wir dann während unseres Lebens etwas erleben, das unser frühkindliches Wahrheitsempfinden in Frage stellt, dann versuchen wir die Welt da draußen an unsere Kindheitsbilder und Kindheitserinnerungen anzupassen. Wir sind NICHT in der Lage, unser Weltbild an die Realität der Welt abzupassen. Warum? Weil unsere Kindheits-Ego-Ich-Identifikation unser Leben und unsere Welt ist. WIR SIND ES! Wir selbst SIND diese verinnerlichte Welt. So fühlt es sich zumindest für uns an. Wir SIND diese Wahrnehmung und Wahrheit von dieser Welt. Wir SIND diese Wahrheit und Wahrnehmung vom Leben. Etwas anderes DARF und KANN es NICHT geben.

Jetzt, heute, können wir diese Kindheits-Ego-Ich-Identifikation bewusst lockern und lösen und es uns erlauben, uns einmal ANDERS wahrzunehmen. Wir können BEWUSST wahrnehmen, wie wir uns selbst irgendwie den Boden unter den Füßen wegziehen, wenn wir unsere Kindheits-Wahrheit infrage stellen. Doch dies ist „nur“ der Boden unserer Kindheit, es ist NICHT „der Boden der Schöpfung“.

In den alten Schriften steht: „Erkenne Dich selbst“. Was bedeutet dies eigentlich?

Dies bedeutet, dass wir als Menschen mit einem Bewusstsein bewusst erkennen können, wer wir sind und wer wir nicht sind. Wir sind in der Lage, „von außen“ oder „von oben“ auf uns selbst zu schauen. Wir können uns von außerhalb von uns selbst wahrnehmen. Wir können über uns selbst nachdenken und wir können unser Verhalten, Denken, Fühlen, Leben und Sein reflektieren. Und dies ist genial!

„Erkenne Dich selbst“ bedeutet nun, dass wir uns selbst in der FORM erkennen, mit der wir uns seit unserer Kindheit identifizieren, sowie auch als das FORMLOSE, was darüber hinaus geht. Wir haben die fantastische Möglichkeit, uns einerseits in unserer Begrenztheit/Identifikation bewusst wahrzunehmen. Und diese Wahrnehmung unserer eigenen Begrenztheit findet logischerweise von AUSSERHALB dieser Begrenztheit statt. Anders könnte es nicht funktionieren. Und andererseits können wir uns als jenseits unserer eigenen Form wahrnehmen. Somit können wir schon jetzt feststellen, dass wir MEHR und WEITER und GRÖSSER als die Begrenztheit unserer Identifikation sind.

WER wir sind, das ist auf unserer Ego-Ebene unsere FORM. Wir identifizieren uns mit unserer FORM. Und zu dieser FORM, mit der wir uns identifizieren, gehört unser Körper, gehören unsere Gedanken und Gehören unsere Gefühle.  Und jenseits dieser Ego-FORM sind wir FORMLOSES BEWUSSTSEIN. Wir können uns also als formloses Bewusstsein wie auch als Form bewusst wahrnehmen.

Das, was wir als Form erkennen, wenn wir uns anschauen, ist zum einen unser physischer Körper. Und was wir auch in unserem Kopf erkennen können, das sind all unsere vielen Gedanken. Und schließlich können wir noch die unendlich vielen Gefühle fühlen, spüren und wahrnehmen. All diejenigen Energien, mit denen wir während unserer Kindheit betankt und aufgeladen wurden (von unseren Eltern sowie von der Gesellschaft/dem Kollektiv), bekommen wir oftmals gar nicht so klar zu fassen.

WELCHE Energien waren dies?
WAS hat uns damals geprägt und was prägt uns bis heute?
Welche (unbewussten) Glaubenssätze begleiten uns?
Welche Verbote behindern uns?
Welche (heiligen) Versprechen haben wir gegeben?
Welche weiteren Blockaden blockieren uns?

All dies können wir bei uns selbst teilweise schlecht erkennen. Selbst wenn wir in Therapiesitzungen versuchen, antworten auf diese Fragen zu finden, so ist das alles doch sehr anstrengend und mühsam. Es muss da noch auch einen einfacheren Weg geben. Es muss auch noch leichter sein. Und das ist es  auch  –  ja das IST es …

Denn das Leben selbst ist unser bester und zuverlässigster Therapeut  –  und zudem auch noch kostenlos! Das Leben stellt uns immer ganz genau, exakt und präzise diejenigen Aufgaben direkt vor unsere Nase, die es für uns jetzt anzuschauen gilt. Nur …  –  dies WOLLEN wir dann nicht sehen oder wir wissen nicht, wie wir damit umgehen sollen. Wir verweigern also unsere Mitarbeit, sagen „NEIN“ zum Leben (unser Leben ist unser Lehrer) und gehen lieber zum Therapeuten in der Hoffnung, dort andere, leichtere Aufgaben gestellt zu bekommen. Doch das Leben weiß besser, was jetzt für uns gut ist und der Therapeut kann lediglich einen kleinen (oder großen) Umweg einbauen, der länger dauert, weniger komprimiert ist und sich deshalb harmloser anfühlt. Doch eben WEIL es sich harmloser anfühlt, passiert nichts, denn die Dynamik fehlt. Würde die harmlosere Version ausreichen, so hätte das Leben selbst ja auch diese Variante wählen können. Hat es aber nicht, weil es nichts bringt …

Was uns im Außen begegnet, triggert uns und macht uns das Leben schwer mit dem Ziel, und das Leben LEICHT zu machen. Der einzige Sinn und Zweck all unserer Krankheiten, Probleme und Schicksalsschläge ist immer der Gleiche: Unsere Kindheits-Ego-Ich-Identifikation aufzulösen! Denn diese ALTE Identifikation belastet uns und macht und schwer.

WIR SIND NICHT, WAS WIR ZU SEIN GLAUBEN … (Neues Bewusstsein)

Wir SIND NICHT all die Bilder und Konditionierungen, die wir in unserer Kindheit erlernt und verinnerlicht haben. Warum haben wir sie dann lernen müssn? Wir haben sie gelernt, damit wir eines Tages erkennen, was wir NICHT sind. Doch wir GLAUBEN bis heute, all diese Vorstellungen, Erwartungen, Prägungen, Bilder, Konditionierungen, Wahrheiten von falsch und richtig, Regeln, Gesetze, Vorgaben, Ansichten, Meinungen und Moralvorstellungen DOCH zu sein, deswegen fällt es uns so wahnsinnig schwer, sie und damit uns selbst loszulassen. Es fühlt sich an, als müssten wir sterben. Es fühlt sich so an, als wollte uns jemand umbringen. Und so ist es ja auch. Dieses Gefühl ist RICHTIG. Unsere Kindheits-Ego-Ich-Identifikation soll und MUSS sterben, damit wir als erwachter Erwachsener FREI aufleben und uns entfalten und erblühen KÖNNEN.

In der Natur erleben wir diese Metamorphose beim Löwenzahn, der zur Pusteblume wird und sich mit Leichtigkeit in die Höhe und in die Lüfte erhebt und davon schwebt. Und wir erleben dies auch bei der Raupe, die ihr schweres Erdendasein hinter sich lässt und zum wunderschönen, farbenprächtigen Schmetterling wird, der sich ebenfalls spielend leicht in die Lüfte erhebt. Mit unserer Kindheits-Ego-Ich-Identifikation KÖNNEN wir uns NICHT erheben! KÖNNEN wir NICHT aufsteigen! Können wir nicht abheben oder fliegen.

Unsere Kindheits-Ego-Ich-Identifikation ist unser SCHATTEN. Unsere Kindheits-Ego-Ich-Identifikation ist wie eine schwere Bleikugel an einer Eisenkette. Unsere Kindheits-Ego-Ich-Identifikation ist der dunkle Hintergrund, vor dem wir uns als unser strahlend leuchtendes Licht der Liebe jetzt selbst erkennen können/dürfen/sollen. Ein Laternenumzug bei strahlendem Sonnenschein in der Mittagszeit am Südseestrand macht nichts her. Da kommt einfach keine Stimmung auf. Es muss dunkel sein, damit die Laternen schön leuchten. Wir BRAUCHEN den DUNKLEN Hintergrund, um uns als LICHT erkennen zu KÖNNEN.

Deswegen geht auch im Kino das Licht aus  –  damit wir den Film gut sehen können. Eine Beamershow bei strahlendem Sonnenschein kann keinen Mensch erfreuen. Und auch im Theater gehen die Lichter aus, damit wir uns leichter auf das Schauspiel auf der Bühne konzentrieren können. Die Dunkelheit verhindert eine Aufmerksamkeits-Streuung und hilft uns, unseren Fokus zu fokussieren. Und damit uns dies auch in unserem Leben gelingt, ist unsere Kindheits-Konditionierung unser Schatten und wir selbst sind unser Licht. Und wir können auch sagen: unsere Kindheits-Ego-Ich-Identifikation ist unser Schatten bzw. unser EGO ist unser Schatten. Wir BRAUCHEN unser Ego als Schatten (als dunklen Hintergrund) für unser heutiges Lichtsein.

Letztendlich ist die FORM der Hintergrund für das FORMLOSE (und NICHT anders herum). Die Form, unser Ego, Schmerzen, Gefühle und Gedanken, Körper, Dinge und Sachen, das Außen sind der HINTERGRUND für das NICHTS, für das Licht der Liebe, für unser Innen. Die Formen sind lediglich das Trägermedium für die Energie der Liebe. So wie ein Auto die Menschen befördert/transportiert, so  sind alle Formen „Autos“ und befördern/transportieren die universale Liebe in die Welt. Auf diese Weise können wir DURCH die Formen die Liebe erfahren. Doch nicht die Dinge/Formen selbst sind die Liebe, sie sind lediglich Postboten der Liebe.

Wir können nun unterscheiden lernen, wer oder was Postbote ist und wer oder was Liebe ist. Und hierbei gilt: ALLES was einen Namen ist, ist Postbote. Die universale Liebe hat keinen Namen und ist keine konkrete Form. Die universale Liebe ist feinstofflich formlos und daher nirgends zu erkennen. Sie ist und bleibt unsichtbar. Deshalb ist auch die Frage der Menschen, WO GOTT zu sehen ist, absurd, denn Gott IST UNSICHTBAR und wird immer unsichtbar bleiben. Dennoch ist er allgegenwärtig und überall mit dabei  –  doch eben feinstofflich formlos als die Energie der universalen Liebe.

ALLES, WAS WIR BENENNEN KÖNNEN, IST NICHT LIEBE.

Natürlich sind alle Formen und alles was wir benennen können aus der universalen Liebe hervorgegangen, doch die Liebe selbst bleibt DAHINTER unsichtbar. Die Formen dieser Welt sind sozusagen „die Kinder der Liebe“. Und Gott ist Vater und Mutter. Und so wie die Kinder NICHT die Eltern sind, so sind auch die Formen NICHT die Liebe. Die Formen sind ebenso eigenständig/selbständig wie unsere Kinder. Und die Formen führen ein Eigenleben und „haben einen eigenen Willen“ wie unsere Kinder. Hauptrepräsentant aller Formen ist das Ego. Und folglich hat auch das Ego einen eigenen Willen ebenso wie die Kinder. Und Kinder machen bekanntlich NICHT immer alles so, wie ihre Eltern es sich wünschen. Daher steht es auch allen FORMEN zu, es NICHT so zu machen, wie die Liebe „es will“. Doch die Liebe will nichts und erlaubt alles. Und so erleben wir: auch wenn die Kinder es ANDERS machen, als die Eltern es sich vorgestellt hatten, können die Eltern ihre Kinder auf einer höheren Ebene lieben. Und so liebt auch die universale Liebe das Wirken des Ego und der Formen, selbst wenn die Resultate ihres Tuns lieblos sind.

Und hier können wir nun einsteigen, wer wir sein wollen. Wollen wir Form SEIN und uns weiterhin ausschließlich als Form begreifen und mit Form identifizieren. Oder erlauben wir uns, die Liebe da drüber zu sein und von einer höheren Warte aus zu schauen, zu gucken und zu lieben?

Wie können wir nun unterscheiden lernen und uns als Form oder in unserer Formlosigkeit bewusst erkennen? Wie können wir erkennen, wer wir als Ego/Form oder als Liebe sind? Die typischen Formeigenschaften unserer Kindheits-Ego-Ich-Identifikation erkennen wir NICHT bei uns selbst, sondern bei unserem Gegenüber sowie im Außen, also im Spiegel (des Lebens). Streng genommen können wir es uns sparen, weiterhin „Du“ zu sagen, denn es gibt kein Du. Es gibt nur uns als Liebe und uns selbst als unser Ego. Und unsere Liebesein sind wir in uns selbst, während wir unser Ego im Außen erkennen können.

„Erkenne Dich selbst“ bedeutet also, das eigene Ego im Gegenüber sowie im Außen zu erkennen und anzuerkennen. Und dann darüber hinaus zu verstehen, das wir selbst in unserem Liebesein all dies NICHT SIND. Alles, was wir irgendwo erkennen und benennen KÖNNEN, sind wir nicht  –  denn wir sind formlose Liebe  –  und formlose Liebe ist nun mal formlos und namenlos.

Mit jedem „Du“, das wir benutzten, kommunizieren wir also mit UNSEREM Ego. Wir führen also andauernd Selbstgespräche. Und wenn wir den anderen beschimpfen und verurteilen, beleidigen und denunzieren, dann gehen wir so MIT UNSEREM EIGENEN EGO um. Wir gehen mit uns selbst so um (mit dem Energiefeld, mit dem wir uns identifizieren).

Deswegen fühlt es sich ja auch so schmerzhaft, ätzend und verletzend an, wenn uns jemand triggert. Da triggert unser eigenes Ego uns selbst. Genau genommen ist es sogar so, dass, wenn ein anderer Mensch uns triggert, unser eigenes Ego das Ego des anderen in uns triggert (Ego überkreuz). Und wir können es uns ab sofort sparen, jemand anderem helfen zu wollen, es besser zu wissen als jemand anderes oder besser zu wissen, was für den anderen gut ist (inklusive unseres Partners, unserer Eltern und unserer Kinder), weil wir andauernd nur mit unserem eigenen Ego kommunizieren. Und unser Ego wird sich aus seiner Natur/Struktur heraus natürlicherweise mit Händen und Füßen dagegen wehre und sträuben, dass wir als Liebe etwas besser wissen könnten. Weil unser Ego mit der Liebe auf Kriegsfuß steht, weil unser Ego a) sein eigenes Liebesein vergessen hat und weil unser Ego b) Schatten, Dunkelheit, Negativität, Schmerz ist. Wir selbst in unserem Herzensfeld sind hingeben Liebe, Licht, Freude und Frieden. Doch wie sollte das Licht der Dunkelheit einen Tipp geben können? Die Dunkelheit würde sich stets nur geblendet und unangenehm berührt fühlen.

Unser physischer Körper und unser Ego sind Formen. Hiermit sind sie begrenzte Aspekte im universalen Feld allen Seins. Körper und Formen stellen hierbei kleine, enge, limitierte Einheiten dar. Diese Einheiten/individualisierten Aspekte eignen sich hervorragend, um konkrete Erfahrungen machen zu KÖNNEN. Aufgrund unserer Identifikation mit unserem Körper identifizieren wir uns dann auch mit unseren Erfahrungen. Dies KÖNNEN wir jetzt entkoppeln und auflösen.

Erfahrungen sind einfach nur Erfahrungen.
Situationen sind einfach nur Situationen.
Ereignisse sind einfach nur Ereignisse.
Gedanken sind einfach nur Gedanken.
Gefühle sind einfach nur Gefühle.

Wir KÖNNEN dies persönlich nehmen, MÜSSEN ES ABER NICHT!

Eigentlich ist das gesamte Leben eine sehr unpersönliche Angelegenheit.

Doch erst indem wir etwas persönlich nehmen und auf uns selbst beziehen, werden ein Gefühl und eine Erfahrung so richtig schön echt, groß und lebendig. Ganz so wie wir in einem Kinofilm „mitgehen“ und mitfühlen, so gehen wir auch in dem „Film unseres eigenen Lebens mit“ und fühlen es (wie) echt.

Indem wir Formen als Formen erkennen, können wir uns selbst als wahrnehmendes, formloses Bewusstsein erkennen, das diese Formen erkennt. Unsere eigenen Formanteile bekommen wir von unserem Gegenüber gespiegelt/aufgezeigt. Und hier weiß „der Therapeut Leben“ am besten, welcher Formanteile wir uns jetzt bewusst werden sollten, um dann auch diesen  Aspekt unserer Kindheits-Ego-Ich-Identifikation zu entlarven und aufzulösen. Wieder darf eine Vorstellung von uns selbst sterben. Wieder darf eine Ich-Identifikation verbrennen. Wieder darf sich ein Persönlichkeitsanteil transformieren. Und wir selbst werden auf diese Weise leichter und leichter  –  wie eine Pusteblume, wie ein Schmetterling …

Jeder Triggerreiz „schneidet mit einem Skalpell ohne Betäubung etwas aus unserem Identifikations-Körper heraus“. Und natürlich schmerzt uns dies. Unser Schatten wird Stück für Stück weggeschnitten (wer sich diesem Prozess des „Sterbens bei lebendigem Leibe“ (wohlgemerkt nur das Sterben unserer Vorstellungen) nicht freiwillig/bereitwillig hingibt, bei dem muss der weltliche Arzt Schere und Skalpell ansetzten und dunkle Krebszellen aus unserem physischen Körper ganz real-wirklich heraus schneiden).

Jede Interaktion mit dem Außen ist also eine Kommunikation mit unserem eigenen Formaspekt, den es aufzulösen gilt. Unser gesamtes Leben dreht sich also einzig und allein darum, den während unserer Kindheit aufgebauten Schatten wieder wegzuschnippeln. Dies ist der Rhythmus des Lebens mit einatmen und ausatmen. Schatten aufbauen und Schatten abbauen. Ohne diesen Rhythmus würde das Leben nicht pulsieren können. Und was wir als Menschen erleben/erfahren, das geschieht ebenso auch auf kosmisch-galaktischer Ebene. Auch das gesamte Universum mit allen Sternen und Galaxien ist nur ein erdachter, fiktiver, illusionärer Schatten. Er ist entstanden mit dem Urknall. Nun atmet das Universum seit Jahrmillionen aus und schleudert mit seiner Ausatemluft unendlich viele Formen hinaus in den Kosmos. Mit dem Einatmen des Universums werden sich dann alle diese Formen wieder in Wohlgefallen auflösen.

Wir selbst sind dieses atmende, universale Bewusstsein.

Unseren Alltag mit all unseren Problemen, Sorgen und Nöten können wir also entschärfen, wenn wir uns bewusst machen, dass wir überall, stets und ständig in Kommunikation mit unserem eigenen Ego stehen. Und das Ziel dieser Interaktion ist, unsere eigene Kindheits-Ego-Ich-Identifikation aufzulösen. Wir können uns also in unserer eigenen Sterbebegleitung zuschauen  –   mit allen dazugehörigen Gefühlen. Und wir brauchen all dies nicht mehr zwanghaft persönlich zu nehmen  –  KÖNNEN wir, MÜSSEN wir aber NICHT. Wir können einfach beobachten und mit ansehen, wie sich unser eigenes Ego, unser eigener Schatten windet, nicht sterben zu wollen. Dies ist dann schon fast makaber. Deswegen macht es Sinn, lieber anteilnehmend und voll liebevollem Mitgefühl mit dem sich windenden Ego-Schatten umzugehen, unser Ego und unseren Schatten zugewandt und wohlmeinend zu begleiten und empathisch seinen Untergang mitanzufühlen und bereitwillig in uns schwingen zu lassen.

Wer dies kann, der weiß, dass nicht er/sie selbst untergeht, sondern dass es lediglich das illusionäre Bild von uns selbst ist, das dort auf dem Sterbebett liegt und seine letzte Ruhe findet. Wir befinden uns auf dem Weg hin zum Frieden  –  hin zu tiefem, innerem Frieden, zu einem Leben „nach unserem Tod“  –  und zwar zu Lebzeiten. Nach dem Tod unserer Identifikation mit unserer Form dürfen wir uns in Freiheit leben und lieben. Und ein wahres Feuerwerk von Farben und Formen (dieses Mal energetisch „andere“ Formen, die wir bisher noch gar nicht kennen) wird sich durch uns und mit uns entfalten/entfachen. Wir dürfen als „Vulkan des Lebens“ ausbrechen (endlich, weil alle Verbote gestorben sind).

Wie wird „diese Neue Welt“ aussehen  –  die Welt der Neuen Ordnung, der Ordnung unseres Herzensfeldes und der universalen Liebe? Blicken wir zurück in viele tausend Jahre Menschheitsgeschichte, so war die Vergangenheit der Menschheit geprägt durch sehr viel Schatten, Schmerz, Leid, Not, Kummer und Krankheit. Wie wird die „neue Welt der Liebe“ aussehen? Wie wird sich „die neue Welt der Liebe“ anfühlen? Nicht erst im Himmel nach unserem Tod, sondern bereits jetzt zu Lebzeiten mit einem Körper hier auf der Erde.

Denn diese Ebene des Paradieses ist schon jetzt da. Sie wird nicht eines Tages irgendwann in naher oder ferner Zukunft kommen, sondern dieser „Himmel auf Erden“ ist schon jetzt da. Wo? Hier! Hier IN UNS existiert er bereits. Wir nehmen ihn nur bisher noch nicht wahr, weil wir zu wenig NACH INNEN schauen und lieber IM AUSSEN all die vielen Konflikte, Kriege und Probleme wahrnehmen. In unserem Innern existiert bereits JETZT dieses Paradies.

Lassen wir die Formen im Außen Formen sein und konzentrieren wir uns auf unser Innen, so erschließen wir uns unseren eigenen Himmel in uns. Alles ist eine Sache unseres Fokus. Wohin Du denkst, Energie Du lenkst.

Kommunikation
Faszination menschliche Kommunikation

Im Außen werden wir IMMER leicht unser Ego als Form, als Schatten, als Dunkelheit erkennen können  –  insbesondere dann, wenn wir uns in den Zeitdimensionen von Vergangenheit und Zukunft bewegen. Doch wir KÖNNEN im Außen AUCH unser Glück, unseren Frieden, unsere Freude, unser Ergötzen, unseren Himmel auf Erden und unser Paradies finden, wenn wir uns im Jetzt auf die schönen Dinge dieser Welt konzentrieren: auf die zarte, wunderschöne Blüte einer Blume, auf das Plätschern des Waldbaches, auf die wärmenden Sonnenstrahlen der Sonne, auf die Liebe im Herzensfeld unseres Gegenübers jenseits all der Formen an der Oberfläche, auf unsere Atmung. Wenn wir uns auf die formlose Dimension konzentrieren, so verschwinden die Formen in ihrer Bedeutsamkeit. Sie treten einfach in den Hintergrund. Und die formlose Dimension der Liebe darf in den Vordergrund treten und uns erfüllen, bereichern, ausfüllen, ergötzen und erfreuen. Wir erlauben die Liebe. Wir erlauben die Anwesenheit der Liebe und geben uns dieser formlosen Daseinsdimension bereitwillig hin. Wir fühlen und spüren das NICHTS: die Pause zwischen einatmen und ausatmen, die Stille zwischen den Tönen einer Musik, die Leere zwischen den Worten und Buchstaben eines Textes, das NICHTS hinter dem ETWAS.

In JEDER Situation sind IMMER BEIDE Ebenen da: ETWAS (Form) und NICHTS (Formlosigkeit, Stille, Liebe). Action ist wilder Aktionismus und purer Spaß für unser Ego. Stille ist Meditation. Und Meditation ist Frieden. Und Frieden ist Liebe. Stille, Meditation, Frieden, Liebe erfahren und genießen wir, indem wir das NICHTS bewusst wahrnehmen/spüren und würdigen. Hierzu sind KEINE Therapiesitzungen erforderlich und es dauert auch KEINE ZEIT bis wir da sind oder bis wir dies können. Jeder kann dies JETZT. Frieden ist schon jetzt da und allgegenwärtig.

Wir erkennen leicht den weißen Hintergrund HINTER den Formen dieser Wörter. Verbinden wir uns jetzt in diesem Moment Bewusst mit dem HINTERGRUND, so SIND WIR DER HINTERGRUND. Und indem wir selbst Hintergrund sind, sind wir Liebe. Dies mag paradox klingen, doch so ist es. Denn hier steht die Welt Kopf. Unser konditionierter Kindheits-Ego-Ich-Hintergrund hat den Platz getauscht mit der Liebe, die stets und überall der Hintergrund aller Formen ist und immer war. Indem wir BEWUSST auf den HINTERGRUND achten, SIND WIR LIEBE …

Wer Lust hat, kann hiermit nun in seinem Alltag spielen und Praxisübungen machen. Wir können bei allen möglichen Gelegenheiten BEWUSST auf den HINTERGRUND achten und hierdurch LIEBE SEIN …

– die weiße Buchseite HINTER den Buchstaben und Worten
– das weiße Display des Handy HINTER den Abbildungen
– die Pausen/Stille zwischen den Tönen einer Musik
– der Raum zwischen den Sternen am Nachthimmel
– die Pausen zwischen einatmen und ausatmen
– die Leere zwischen Grashalmen eines Rasens
– das Nichts, in dem Häuser, Autos und Dinge erscheinen
– der Hintergrund eines Bildes/Gemäldes
– die Luft zwischen den Zweigen eines Baumes
– der blaue Himmel hinter den weißen Wolken
– unsere Zähne im Mund, die anders sind als alles drumherum

Im Grunde genommen geht es darum, dieses ANDERS in seiner einzigartigen Qualität zu bemerken, zu erkennen, anzuerkennen, wertzuschätzen, zu würdigen und bewusst zu bejahen, zu lieben und zu genießen. Wir können uns bei einem Haus auf die Backsteine konzentrieren oder auf die Mörtelfugen. Sie sind wechselseitig füreinander Vordergrund und Hintergrund. In unserem Leben sind WICHTIG und UNWICHTIG ebensolche Paare/Einheiten. Indem wir den Hintergrund (das Unwichtige) ebenso wertschätzen wie das Wichtige (im Vordergrund), praktizieren wir tagtäglich Quantenheilung. Denn Quantenheilung bedeutet, zu ZWEI Punkten im Feld JA zu sagen (also ZWEI Punkte zu segnen). Dann fließt die Liebe FREI.

Unser Ego fokussiert immer nur EINEN Punkt. Hierdurch blockiert unser Ego den zweiten Punkt. Dies macht unser Ego, indem es zu etwas (zu einer Möglichkeit) NEIN sagt. Indem unser Ego „das Wichtigste“ auswählt, blockieren wir das Unwichtige. Und hiermit blockieren wir eine Möglichkeit. Wir sagen NEIN zu einer Möglichkeit. Durch unser NEIN blockieren wir tagein tagaus die Liebe, die nichts weiter als JEDE MÖGLICHKET ist. Liebe KANN NICHT fließen, wenn NUR EIN Punkt bejaht wird. Von wo nach wo sollte Energie fließen? Energie KANN NICHT in einem einzigen Punkt fließen. ES BRAUCHT ZWEI PUNKTE. Es braucht zwei Punkte, damit Energie von A nach B, vom Himmel auf die Erde fließen KANN. Liebe braucht ZWEI JAs.

Wer diese tiefe Erkenntnis nun als neue Weisheit in seinen Alltag mit einbaut, wird sich nie wieder mit irgendwelchen Blockaden oder Problemen herumplagen müssen. Jedes Nein bekommt ein Ja und jedes Ja bekommt ein Ja. Und dann kann/darf das Leben selbst (die Liebe, das Feld) entscheiden, wie die beste, optimalste, perfekte Lösung ausschaut. Mit dieser „Ja-Ja-Technik“ können wir leicht unser Traumhaus, eine neue Wohnung, unser Lieblings-Auto, den perfekten Partner, eine gute finanzielle Situation, liebe Menschen  –  ja ALLES FINDEN, was im Sinne der Liebe unseres Herzensfeldes ist. (Vorher muss die Liebe allerdings noch alle Stolpersteine, blockierenden Kindheits-Identifikationen, behindernden Vorstellungen und Selbstverbote wegspülen. Dies KANN durchaus nochmal schmerzhaft sein – „Erstverschlimmerung“.) Liebe fließt und kredenzt uns ihre Lösungen dann ganz ohne unser weiteres Zutun. Mühelos. Ganz von alleine. Wunderbar.

Es ist wirklich simpel.
Es ist wirklich sehr einfach.

Wir brauchen bei unserem nächsten Alltagsproblem nur ZWEIMAL JA zu sagen. Wir sagen JA zu der Lösung, die wir von unserem Denken her als sinnvoll (richtig, wichtig, gut, sinnvoll, angemessen) erachten. Und wir sagen JA auch dazu, dass es eine andere Lösung gibt, die wir verurteilen, ablehnen, zurückweisen, doof, unwichtig, unpassend und blöde finden. Wir sagen JA zu dem was wir von unseren Vorstellungen her lieben und wir sagen JA zu dem Hintergrund, vor dem diese Lösung aufgetaucht ist und von dem sich UNSERE Lösung abgrenzt. Wir sagen bewusst JA zum Vordergrund wie auch zum Hintergrund. Wir sagen ZWEIMAL JA.

Und auch bei Partnerschaftskonflikten, Erziehungsproblemen mit den Kindern, Krankheiten und Ärger mit den Eltern oder den Arbeitskollegen  –  ja sogar wenn wir an unsere finanzielle Situation denken  –  sagen wir zweimal JA. Wir sagen JA zu UNSERER Lösung, zu UNSERER Vorstellung, zu UNSERER Überzeugung. Und wir sagen AUCH JA zu dem HINTERGRUND, zu der Alternative, von der sich UNSERE Lösung abhebt. Wir lehnen nichts mehr ab, sondern wir sagen JA zu BEIDEN Lösungen  –  das es sie gibt, dass sie existieren, dass sie sichtbar sind, dass wir sie wahrgenommen haben.

Und dann wollen wir doch mal schauen, was passiert …
Dann wollen wir doch mal schauen, was nun geschieht …

(Manchmal reicht die Zweipunktmethode der Quantenheilung nicht aus, dann müssen wir die Dreipunktmethode wählen. Dies bedeutet, wie sagen zweimal JA und dann sagen wir noch ein drittes Mal JA  –  nämlich JA zu dem Schmerz, der mit dem Loslassen unserer Kindheits-Ego-Ich-Vorstellungen verbunden ist.)

Und wir können dies sogar auf die globalen Themen anwenden in Bezug auf die Verschmutzung diese Erde, die Plastikinseln in den Weltmeeren, die brennenden Wälder, die hungernden Kinder in dieser Welt und so weiter. Immer gilt es, den Vordergrund sowie auch den Hintergrund gleichermaßen zu würdigen, anzuerkennen und zu bejahen …

Wow  –  ein neues Bewusstsein, eine neue innere Haltung, eine neue, innere Welt in uns selbst – dies sind vollkommen neue Möglichkeiten, unser Leben zu leben. Und da das Innen dem Außen VORAUS geht, MUSS sich dieser Wandel im Außen  –  ja auch in unserem ganz persönlichen, individuellen, erfahrbaren Außen  –  widerspiegeln und abzeichnen. Unser neues Innen MUSS sich zeigen, muss in Erscheinung treten und seine Wirkung entfalten.

Und das Schöne ist: Wir sind hiermit NICHT mehr alleine. Sondern ALLE Menschen, die diese Worte gelesen haben, schwingen nun in dieser neuen Energie. Jede/r hat einen Impuls für sich mitgenommen. Jede/r probiert es auf seine/ihre eigene Art und Weise aus und spielt damit im Quantenfeld. Und die Energie der Neuen Ordnung, der Ordnung unser aller Herzensfeld-Liebe, kann und darf sich nun weiter ausdehnen und die Welt segnen. „Gott hat die Welt mit Liebe geflutet“ heißt es in einem Lied. Und wir „sind der Chor“, eine große, neue „Gemeinschaft der Liebe“, und dürfen unser Lied singen. Und wir dürfen mit unseren Liedern (Gefühlen und neuen Erfahrungen) jetzt diese Welt (im Innen wie im Außen) entzücken und beglücken …

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